Mittwoch, 30. Januar 2013

Tag der offenen Tür

Artikel aus dem Nordkurier von Silvio Wolff

Hier lernen sie die Welt kennen

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Die fünfjährige Andrea weiß schon genau, wo Deutschland liegt. Sie begleitete ihre große Schwester beim Tag der offenen Tür der Regionalen Schule Ferdinandshof. Schon jetzt kann sie ihren ersten Schultag kaum erwarten.

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Da staunten Hannes und seine Mutter nicht schlecht, was man im Chemie-Unterricht alles lernen kann. Natürlich durfte er sich auch selbst ausprobieren.
 
 
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Erik Theodor und seine Mitschüler waren extra am Sonnabend in die Schule gekommen, um den Gästen das Schulleben zu zeigen.
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Von unserem Redaktionsmitglied
Silvio Wolff

Die Regionale Schule in Ferdinandshof bewies erneut, warum sie einen so guten Ruf besitzt, der auch Schüler aus Torgelow und Ueckermünde anlockt.

Ferdinandshof.Ein Fünf-Euro-Schein brennt, und doch passiert ihm nichts. „Wie geht das?“, fragten sich die staunenden Gäste der Regionalen Schule Ferdinandshof am Sonnabend. Doch das wollte die Lehrerin nicht so einfach verraten. Das lernen die Schüler schon bei ihr im Chemie-Unterricht. Und noch so einiges mehr, wie der Tag der offenen Tür zeigte.
Ging es im Chemie-Labor recht feurig zu, durften die Gäste im Bio-Raum ins Mikroskop schauen. „Man sieht die Stärke der Kartoffel“, erklärte Erik Theodor. Der Sechstklässler war extra am Sonnabend in die Schule gekommen, um den künftigen Schülern einen Einblick in den Schulalltag zu geben. Zu den Neuen gehört Hannes, der schon jetzt große Augen bekam, als er selbst für ein leuchtendes Feuer sorgte.
„Wie viele Schüler sind in einer Klasse?“, wollte Reyk Pollenius wissen. In der siebten sind es knapp 20, wusste die Lehrerin Angela Ladwig. Ein guter Schnitt, wie der interessierte Vater bemerkte. Er war extra aus Ueckermünde gekommen, um sich auch über die Ferdinandshofer Einrichtung zu informieren. „Die Schule hat einen guten Ruf“, so Reyk Pollenius. Er überlegt genau, wohin er seine Kinder schickt.
Auch Torgelower waren nach Ferdinandshof gekommen, um vergleichen zu können. „Wir haben eine gute Atmosphäre. Die Kollegen ziehen an einem Strang“, versuchte Angela Ladwig zu erklären, woher der gute Ruf der Regionalen Schule komme. Diese Atmosphäre spürten die Schüler und Eltern jetzt auch am Sonnabend. Alle Türen standen offen, und überall waren die interessierten Schüler und Eltern willkommen. Dabei konnten sie sich auch gleich selbst ausprobieren. Ein großes Puzzle von der Weltkarte hatte es der kleinen Andrea angetan. Nach ein paar Minuten hatte die Fünfjährige die Welt im Geografie-Raum zusammengesetzt. Ein paar Jahre muss sie noch warten, bis sie selbst in diese Schule gehen kann. Doch die Begeisterung wurde jetzt schon geweckt.

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